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Mittwoch, 16. September 2009

salem, von oben betrachtet

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salem liegt in seinem liegestuhl und fragt sich, ob gott wirklich in seinem körper wohnt. zwei sekunden später fliegt eine krähe vor ihm auf und läßt ein feuchtes etwas auf ihn fallen, wie der morgen die tautropfen. ein schwall der segnung von den gottesboten. salem ist verunsichert, noch mehr als zuvor und kann sich keinen reim auf die antwort machen. er kommt sich vor, als mache sich gott lustig über ihn. "du sollst gott nicht herausfordern!" dröhnt eine altbekannte stimme in ihm.

vorher war salem sich noch sicher, dass gott sich aus seinem körper manifestiert hat. wer zweifelt da noch? hat vielleicht dieser zweifler die ladung abbekommen? salem hat gespürt, gesehen, wie etwas lebendiges sich in seine arme hinein oder aus ihnen heraus manifestiert hat. seine hände waren durchsichtig kristallin gewesen, das hat er mit geschlossenen augen gesehen. diese seine kristallinen hände waren überzogen mit einer lebendigen flüssigkeit aus hellem smaragdgrün und gaben ihnen das gefühl von unermesslicher schönheit. "ihr seid das schönste, was mir je passiert ist", sagte gott zu seinen händen, sagte salem zu sich selbst.

dann massierte salem seinen bauch, sein lustzentrum und das dazwischen und dieser teil seines körpers öffnete sich ebenfalls wie eine geheimtüre weit und die pure lebendigkeit strömte in ihn ein."warum liebst du meinen johannes so, gott?" "oh, es ist das reinste und schönste, was ich je gesehen habe. da will ich rein. ich will durch den teil in deinen körper, den du am wenigsten liebst." und so geschah es, dass das kind in salems bauch sich sanft schaukeln und wiegen ließ von dieser urkraft, die ihn wieder mit sich selbst vermählte.

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