nimm teil am sein

Freitag, 16. September 2016

follow your own light

follow your own light
it is emitted from your
consciousness

Mittwoch, 14. September 2016

angst revisited

angst revisited

da fliegt eine feder durch die luft, sie ist weiß und flaumig und läßt sich vom wind tragen.

gravitation. hat angst gravitationskraft? wenn ja, wird dann die gravitation weniger, wenn sie herauskommt und losgelassen wird.

zeit erzeugt gravitation und elekromagnetische phänomene.

die angst entkommt aus meinem herzen jetzt fast jede nacht. ist es meine, wenn sie aus meinem herzen kommt?

raum und zeit gehen durch mich hindurch, die angst als phänomen auch, sowie alles andere. warum gewichte ich die angst dann schwerer. ist es, weil sie schwerer ist?

wenn ich expandiere gehe ich immer durch eine schicht aus angst. es ist die schicht, die die grenze zum unbekanntem markiert. löst sich die schicht dann auf, wenn ich größer geworden bin als sie?

angst mich zu zeigen in meinem unvermögen zu kämpfen, mein schwert ist aus holz und ich tue so, als sei ich ein großer ritter. nun ich bin gar kein ritter und ich lasse die alten straßen hinter mir.

wie gehe ich mit dieser angst um? sie wird aus den tiefen des einen sees hochgepumpt und in mein bewusstsein gebracht, innsbesondere wenn ich träume und schlafe. manchmal, wenn ich jemand höre, wie er wütend ist, oder wenn ich wütend bin.

ich habe angst vor der zukunft, weil ich mir nicht vorstellen kann, wie die zukunft von mir schön ausschauen kann ... dabei ist die zukunft die extrapolierte vergangenheit. eine andere sicht auf die vergangenheit ändert auch die zukunft. sonst bleibt sie gleich und ich erzeuge mir das gefühl des eingesperrt sein in der zeit.

bewusstsein verändert zeit und erleben davon. angst kann wirklich spaß machen, wenn ich mich nicht an sie hänge. wer weiß schon, was morgen sein wird? vielleicht noch ein angstalptraum der meinen raum verläßt und mich leichter macht, sodass ich die fähigkeit zu fliegen erlerne?

Freitag, 9. September 2016

flow und out of flow

meine geschwindigkeit

heute in der früh, als ich aus meinem angst-alptraum aufgewacht bin, dachte ich mir, ich mache heute etwas anders in meinem leben. das erste, was zu mir gekommen ist, war dass ich die strecke von mir bis in die arbeit zu fuß gehen könnte mit der auflage: in meinem tempo und so, dass es mir am meisten spaß macht.

so bin ich um 10 vor halb acht weggegangen, über die brücke die donau entlang richtung milleniumcity. der tag war klar und sonnig, die luft frisch und feucht von den ersten herbstnebeln. wie langsam oder schnell kann ich gehen, damit ich die umgebung mit allen meinen sinnen wahrnehmen kann? ich genoß das grün der bäume und wiesen, das weiche fließen der donau, die geräusche von vögeln, die hintergrundgeräuschkulisse des handelskais hinter dem damm.

der anblick eines toten kaninchens, das offenbar von einem fahrradfahrer gekillt wurde störte meinen Strom der Freude und ich dachte mir, was hat das schon wieder zu beteuten? ein totes schwarzes kaninchen daneben ein blutfleck am asphalt? meine angst vor dem tod, mein leben in angst, das mich eines tages töten wird? und mein verstand arbeitete mindestens eine minute auf hochtouren und mein fluss war abgerissen, ich nahm nichts mehr wahr, was um mich noch passierte. so atmete ich ein paar mal tief durch und brachte mich wieder zu mir und zum fluss zurück, nach einer weiteren minute war ich wieder in meinem rhythmus, der weder schnell noch langsam war und ich erreichte die millenium city und die u6.

es war 20 vor 8 und ich beschloss 2 stationen mit der u-bahn zu fahren, die zwei, wo es durch dicht bebaute stadt geht, das war eine natürliche entscheidung, die mir einfach durch den natürlichen fluss der dinge nahegelegt wurde. dann bin ich also nur noch die letzte station zufuß gegangen und es war der weg an der spittelau vorbei, ohne autos, durch parks über den donaukanal bis dorthin, wo ich arbeite. ich war um punkt 8:01 dort.

ist das letzte ziel unverrückbar?  es macht mir herzweh und ich gehe noch immer dort hin, dabei ist die erde ein garten eden, wo alles da ist aber jemand in meinem inneren ist anderer ansicht. der innere diktator, der sagt, geh dorthin, wo du angst hast. wie freudlos ist das denn??

Donnerstag, 1. September 2016

Mittwoch, 31. August 2016

posturlaub

habe es gestern geschafft, meinem vater zu sagen, dass ich ihn lieb habe. das war ein großer schritt für mich. vorher habe ich ihm seine schmerzenden füße mit keshe-gans umwickelt. das war wahrscheinlich symbolisch. er hat gemeint, dass jeder mensch ein unikat ist, das war wohl eine wertschätzung meiner einzigartigkeit und seiner.

sonst geht in mir die angst um, aus meinem firmen paradies vertrieben zu werden.einer der chefs ist so aggressiv drauf, dass ich mich heute gefühlt habe, als ob ich in stücke gerissen würde. dabei galt seine wut nicht mir, sondern einer mitarbeiterin, die sich mit ihm ausseinandersetzt und seinen ganzen hass und seine wut abbekommt.

heute war übrigens mein erster tag nach den ferien in der steiermark. fühlte sich an, wie zurück im krieg. wollte nur weg von hier, obwohl es nett ist, wenn wieder ruhe und harmonie einkehrt.

war wohl die ausseinandersetzung mit meinem aggressiven inneren mann, der sich sehr in die enge getrieben fühlt, weil er nicht mehr so ohne weiteres die frauen  mit seiner wut vor sich hertreiben kann ... fürchtet sich vor ihrer freiheit, wildheit, unberechenbarkeit ...

wann kommt adamuses beitrag zur wunde des adams?

Freitag, 26. August 2016

los

machtlos
ich mache meine macht los
und gebe sie dem nichts

kampflos
ich knüpfe kampflos
meinen kampf los
und lasse ihn ziehen
in den abfalleimer
des universums

gedankenlos
ich mache meine gedanken los
und sie gehen mit dem wind
auf reisen

gefühllos
ich wasche meine gefühle los
sie fließen in das sammelbecken
des mondes

selbstlos
ich lasse mein selbst los
und es kommt verkleidet
zu mir zurück

leblos
ich lasse das leben los
und es beschenkt mich
mit seinem reichtum

und sagt
"ich lebe blos"

Montag, 22. August 2016

the freedom seed

putting out a little seed each day makes life a field of seeds to come back to in the future and enjoy the grown up seedlings ...

the word of the day is "allow"

with allowing there is no friction of incoming energies created from your soul passion with the mind
thus no stress to achieve certain goals. the energies coming in for you are itself in state of perfection. thus no use of manipulating or controlling them with your mind

allow them to be and don't fight them,
experince them, than you honor your creation

the collective energy to experience right now is chaos, fear and wanting to go back to the old ways (that didn't work very well back then either). it is the reaction to a new energy in the world and this new energy is manifested as personal freedom.

allow the change, so it won't hurt you
it is, what we all dreamt of, now it is here
embrace your own cocreation and allow it to live on this planet