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Mittwoch, 18. April 2012

MU

zurzeit ist bei mir ein sehr tiefes clearing im gang. ich sehe das bild, dass mein rücken (meine vergangenheit) schicht für schicht in kristalline strukturen umgewandelt wird, ich habe das gefühl, dass ich durch eine feine ebene durchgedrückt werde und dahinter ist nur mehr klarheit möglich.

heute wurde ich hingeführt, den ton MU zu singen. das ist ein wunderschöner ton, und war eine wunderschöne epoche. es ist wie ein aufwecken alter erinnerungen, alter empfindungen. es ist ein ton, der sehr gut mit der erde und mit meinem körper in resonanz geht.

MIAU ist ebenso schön, und WAU, aber heute steht MU im Vordergrund ...

MMMMMMUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUU

Sonntag, 15. April 2012

vertreibung ins leben

die kunst ist, im sarg zu tanzen ...

ich war tanzen in der sargfabrik, das thema tod wird tanzend zu grabe getragen.

nachdem wir mit dem thema sterben und übergang mittwoch abend fertig waren, hatte ich das bedürfnis, 2 stunden am wasser zu gehen. das hat mich zu mir zurück gebracht. tanzen ist für mich das gleiche. es bringt mich in den fluss. es ist einer meiner flow-buttons.

jetzt kann ich mich wieder mehr dem leben zuwenden und hab johanna-merete angeregt, doch über die kunst des lebens eine sendung zu machen. sie hat mich gefragt, was ich damit meine ... für sie ist das leben keine kunst, für mich ist es die kunst, sich mit grazie in der wüste zurecht zu finden und sie in der folge fruchtbar zu machen.

ich hab mich gefragt, wo ich in meinem leben gerade stehe, dann kommt mir ein flyer zwischen die finger, eine kunstaktion, wo draufsteht:

die vertreibung ins paradies

genau sowas passiert mit mir zur zeit

Donnerstag, 12. April 2012

wutbürger

for it is the honoring of ones own truth and the honoring of the truth of others.

heute habe ich von zwei seiten erfahren, dass es kräfte gibt, die freiheit und flexibilität einschränken wollen. zurück in die vergangenheit. sehr persönlich hab ich das erfahren.

still sein und das machen, was die organisationsstruktur vorschreibt.

die ausführenden organe der struktur sind mitten im 2. weltkrieg geboren worden, in einem totalitären system, systemvertreter. angst gehorsam kontrolle macht angst. spiegelt sich in unserem arbeitsleben wieder. so ein zufall, dass ich mir gerade dieses umfeld zum wachsen ausgesucht habe. das ist die wüste des lebens. wie bringe ich wasser dort hin?

was ist ausserhalb? ziehe ich den totalitären systemerhalter wieder in mein leben, wenn ich den alten loslasse?

ich bin in einem totalitären system drinnen.  jemand  stellt regeln auf, und ich soll diese regel  unterschreiben, um sie zu legitimieren. wir sollen uns ihrer unflexibilität anpassen. zu den zeiten da sein, die ihnen genehm sind. und sie verfolgen diese agenda jetzt seit ein paar tagen mit nachdruck, so als ob es das wichtigste auf der welt wäre. dabei war die arbeitszeit die letzten 2 jahre kein thema und kein anlass für probleme. im gegenteil, es war ein grund, warum ich mich dort so wohl gefühlt habe. plötzlich legt sich der schalter um.

sie wollen, dass wir unsere gleitzeiten einschränken. nur kommen zu fixen zeiten. kontrollierbar.
ich habe einen zettel unter druck unterschreiben müssen, dass ich einverstanden bin, dass meine zeitflexibilität eingeschränkt wird. ich war so wütend, dass ich unleserlich unterschrieben hab. was ich wirklich gerne gemacht hätte, schreibe ich lieber nicht ...

der fokus richtet sich abermals auf meine inflexibilität und meine wut und meine angst vor dem ausbruch aus einem lebensfeinlichen umfeld. kann ich aus einem gefängnis herauswachsen, wenn ich die wüste gieße?

ich hab ziemlich lange ziemlich tief geatmet, dass ich mir meine energie wieder zu mir zurückholen konnte.

mir tut mein herz weh, in echt. auch seit ein paar tagen. es möchte größer werden, aber es hat zu wenig platz.

dann hole ich meine tochter aus der nachmittagsbetreuung ab und was erzählt mir die tochter? sie mussten alle eine halbe stunde stillsitzen, durften nicht lachen und nicht reden mit der drohung, dass sie in einen anderen raum geschickt werden. marie luna hat gesagt, der unterricht heißt: halt den mund.

wann sollen die kinder denn spielen und lachen. am vormittag im unterricht ist es verboten, was ohnehin schon eine sünde ist. jetzt dürfen sie also am nachmittag auch nicht mehr ihrem fluss folgen.

was für ein schönes lebensthema heute: lebendigkeit.

zumindest schreiben darf ich noch. ich habe meine wahrheit wieder nicht in die welt geschrien. nur geschrieben. selbstkontrolle, selbsteinschränkung.

wie innen so aussen.

was ist da heute los, wer hat diese ganze lebensfeindliche energie heut freigesetzt. die ist so dicht, die kann man aus der luft pflücken.

AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAHHHHHHH!!!!!!!!!!!!!

zum thema tod gehts hier: http://make.tv/flow_tv/show/110529