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Montag, 28. April 2014

druck

der druck in mir hat sich erhöht, etwas anderes mit meiner zeit anzufangen, als ich es durchschnittlich 3h am tag tue. (wow nur 3 stunden sinnlose arbeit, die Geld erwirtschaftet). etwas sagt mir, ich solle jede sekunde das machen, was sich mir an potentialen im augenblick bietet.

die geschichte ging so: ich wurde leicht krank und brauchte eine krankschreibung von der hausärztin. also ging ich hin, holte mir den zettel und kam auf die Idee, mir den Blutdruck messen zu lassen, der seit langem langsam und in letzter zeit immer schneller stieg. ich wusste, wenn ich das mache, trete ich eine Lawine los, die mehr oder weniger bewusst ein potential war. das Ergebnis: 190 zu 110. ungläubiges staunen der Ärztin, und ich dachte mir: scheiße, jetzt fängt wieder eine Serie an, wie in den jahren 2003 und 2004, wo ich ziemlich wilde begegnungen mit dem System krankenhaus hatte.

etwas in mir hatte beschlossen, sich dem druck zu widmen, den ich in mir aufgebaut hatte. ich hatte auch gewusst, dass in der zeit des großen kreuzes (um den 22.april) mit unangenehmen wahrheiten und ungeahnten Möglichkeiten konfrontiert werden würde. aber mit dem ausmaß an druck rechnete ich nicht., ich spürte den ganzen Monat, wie mein verstand wie wild kapriolen schlug, als ich über ihn hinausgehen wollte (was ich immer noch tue), ich spürte aspekte, die nicht einverstanden waren, dass ich aus dem limitierten bewusstsein aussteigen will. nun will ich es nur noch mehr.

der tod macht mir keine angst. aber das heißt nicht, dass ich jetzt mein leben beenden will, nur weil ich keine angst vor dem tod habe. im gegenteil, hab ich  mehr den je beschlossen, zu leben. aber ich nehme jetzt limited consciousness pills for my limited consciousness body and mind. ein ziemlicher rückschlag, weil ich jetzt den ganzen tag das gefühl habe, ich bin nicht bei mir, vor allem weg von meinem herzen, weg von meinem herzen!!

stattdessen spüre ich mein herz, wie es gezwungen wird, in einem ander takt zu schlagen, als es ohne Medikamente der fall war. mein kopf fühlt sich schwindlig an und mein körper fühlt sich an, als ob ich von ihm vertrieben worden wäre. also ging ich zu einer homöopathin, schilderte ihr mein leid und sie gab mir als lösungsmittel cann. sat. was ich interpretierte als cannabis sativa in fast unendlicher verdünnung.

habe noch keine Ahnung, wie mir das alles dienen wird, aber es wird. es ist nur eine Erfahrung und ich gehe da bewusst durch. einen augenblick habe ich den weg des vertrauens verlassen, schon zeigt sich die ganze hybris. blutbefund habe ich schon hinter mir, jetzt kommt die erfahrung "internist" , der mein herz und meine nieren durchleuchtet. was es da in mir noch alles zu entdecken gibt, ich bin selbst schon neugierig. ultrasonic revelation ...

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