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Mittwoch, 24. Juli 2013

defkalion demonstriert hyperion

ich war gestern zeuge eines weiteren meilensteins beim aufbruch in die ära der neuen energie.

defkalion green energy hat in einer 8h lange livestream demonstration seinen hyperion 5 reaktor öffentlich getestet.

link: http://new.livestream.com/triwu2/Defkalion-US in englisch
und einen tag vorher http://new.livestream.com/triwu2/Defkalion-ita für die italienische öffentlichkeit.

auf diesen links ist der livestream auch als archiv abrufbar. aufgesplittet in mehrere teile. ganz unten sind die ersten, ganz oben die letzten teile.

skeptiker waren eingeladen und konnten beisitzen, chatten oder diskutieren. nicht alle kamen. zumindest einer (mats lewan, ein schwedischer reporter) schaffte es, um zu kontrollieren, ob alles mit rechten dingen zuging (diesmal sogar mit oszilloskop bewaffnet). kein gleichstrom durch die steckdose durchgefüttert, keine anders pulsierenden spannungsformen gefunden, die die messungen verzerren könnten. keine anderen elektromagnetischen felder sind zugefügt worden, der reaktor war in einem faraday'schen käfig. radium war wohl auch keines versteckt ...

das experiment an sich war sehr einfach. es gab einen testlauf, in dem der reaktor des hyperion mit nickel und argon gefüllt wurde. dann wurde die reaktion gestartet, als ob es sich schon um das richtige gas (wasserstoff) handeln würde. die energie, die vom reaktor erzeugt wurde, wurde verglichen mit der energie, die reingesteckt wurde. bei diesem testlauf war alles so, wie es laut klassischer physik sein sollte: die energie, die vom reaktor erzeugt wurde, war niedriger als die energie, die in ihn reingesteckt wurde. das war der dummy-test.

dann wurde der gleiche reaktor anstelle von argon mit wasserstoff gefüllt und die ganze prozedur wurde wiederholt. das ergebnis war, dass plötzlich mehr energie aus dem system herauskam, als reingesteckt wurde. bei diesem experiment war das meinen berechnungen nach so 2,4 bis 2,9 mal mehr. vorgestern (22.7.13) lief eine demonstration nur für ein italienisches publikum, wo bis zu 4,4 mal mehr energie rauskam, als reingesteckt wurde. diese differenz wurde damit erklärt, dass der reaktor nicht gut genug von argon gesäubert werden konnte, aus zeitgründen. (die demo wurde für die teilnehmer des ICCF-18 an der uni missouri gegenben)

was mich beeindruckte war, wie schnell die reaktion gestartet werden kann. sie machten das mit 10kV 110mA Pulsen (ein starter ähnlich wie bei einer leuchtstoffröhre), die den wasserstoff (hoffentlich) ionisiert. die hochspannungspulse werden während des gesamten betriebs des reaktors beibehalten. wenn sie abgeschaltet werden, bricht die reaktion sofort zusammen.

eine vorraussetzung ist, dass das nickelnanopulver auf über seine debye-temperatur erhitzt wird.

ist noch interessant zu erwähnen, dass andrea rossi früher mal mit defkalion zusammengearbeitet hat. er hat seine zusammenarbeit aber aufgekündigt, als er bemerkt hat, dass es einen versuch gegeben hat, seine betriebsgeheimnisse zu klauen (mithilfe eines versteckten massenspektrometers). er war sich aber bis jetzt sicher, dass sie sein geheimnis, den sog. "katalysator" nicht haben können, weil er ihnen nicht den vollständigen reaktor zur untersuchung zur verfügung gestellt hat.

sieht so aus, als ob sie das geheimnis zwar nicht gelüftet haben, aber auf eine andere idee gekommen sind, die reaktion auszulösen (nämlich mit hochspannungspulsen).

unterschiedliche menschen kommen auf unterschiedliche lösungen. jetzt kommt es darauf an, beide lösungen zu verbinden. wenn rossi und defkalion es nicht können, dann verbinden das andere, machen einen besseren reaktor und verdrängen die beiden alten streithähne. vielleicht wäre es also sinnvoll, wenn die beiden parteien wieder zusammenarbeiten würden.

bin schon neugierig, wie rossi auf diese demo, die sehr überzeugend rübergekommen ist, reagiert. schlammschlacht oder zusammenarbeit. die neue zeit legt das zweite nahe. eine frage der weisheit.

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