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Montag, 4. Juli 2016

gehen

die vorteile des gehens

du beginnst etwas (mit links oder rechts)
du brauchst zumindest immer wieder einmal so etwas wie bewusstheit
du mußt die augen offen haben, sonst läuftst du in eine richtung, die du vielleicht nicht willst
du nimmst wahr, was um dich ist
du hast die möglichkeit, offen zu sein
du kannst neue dinge erleben
du bist in einem rhythmus, der dich in fluss bringt
du bemerkst, dass um dich mehr ist, als du angenommen hast
du staunst
du spürst deine bedürfnisse (müdigkeit, durst , hunger)
du spürst, dass du einen körper hast
du erlebst neues
du nimmst intensiver wahr
du denkst nicht mehr, dass du etwas tun solltes
du tust
du kannst laufen, wenn dir danach ist
du kannst während dem gehen síngen
du kannst die natur genießen
du kannst andere lebewesen genießen
du kannst mit anderen lebewesen kommunizieren
du kannst menschen beobachten oder schwäne
du kannst vertrauen in dich aufbauen
du kannst einem fluss entlang gehen
du kannst einem bach entlang gehen
du kannst schwimmen gehen
du kannst in den dunklen wald gehen
du kannst dich im dunklen wald verirren
du kannst über die alpen gehen
du kannst beschließen, dass du nicht mehr aufhörst zu gehen
du kannst dorthin gehen, wo es dich hinzieht
du kannst stehenbleiben
du kannst die richtung ändern, immer


fahrrad fahren ist auch ok

gestern bin ich mit dem fahrrad gefahren, den donauradweg bis in den nationalpark lobau. die wege waren übersät mit riesigen wasserpfützen. manche waren an die 20cm tief. ich bin voller freude durch sie durchgeflitzt und hab mich gefreut wie ein kleines kind. danach war ich und mein fahrrad auch so dreckig wie ein kleines kind. habe wunderschöne orte entdeckt, kleine lacken mit kleinen fischen drin, wo ich bloßfüßig durchgewatet bin, ein riesiges feld mit tausenden königskerzen, goldene weizenfelder vermischt mit mohn und kornblumen, vogelstimmen, rascheln von unsichtbaren tieren, elfen, feen und baumgeister waren sicherlich auch dort zu finden. ein sinnenfest ...

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