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Mittwoch, 14. September 2016

angst revisited

angst revisited

da fliegt eine feder durch die luft, sie ist weiß und flaumig und läßt sich vom wind tragen.

gravitation. hat angst gravitationskraft? wenn ja, wird dann die gravitation weniger, wenn sie herauskommt und losgelassen wird.

zeit erzeugt gravitation und elekromagnetische phänomene.

die angst entkommt aus meinem herzen jetzt fast jede nacht. ist es meine, wenn sie aus meinem herzen kommt?

raum und zeit gehen durch mich hindurch, die angst als phänomen auch, sowie alles andere. warum gewichte ich die angst dann schwerer. ist es, weil sie schwerer ist?

wenn ich expandiere gehe ich immer durch eine schicht aus angst. es ist die schicht, die die grenze zum unbekanntem markiert. löst sich die schicht dann auf, wenn ich größer geworden bin als sie?

angst mich zu zeigen in meinem unvermögen zu kämpfen, mein schwert ist aus holz und ich tue so, als sei ich ein großer ritter. nun ich bin gar kein ritter und ich lasse die alten straßen hinter mir.

wie gehe ich mit dieser angst um? sie wird aus den tiefen des einen sees hochgepumpt und in mein bewusstsein gebracht, innsbesondere wenn ich träume und schlafe. manchmal, wenn ich jemand höre, wie er wütend ist, oder wenn ich wütend bin.

ich habe angst vor der zukunft, weil ich mir nicht vorstellen kann, wie die zukunft von mir schön ausschauen kann ... dabei ist die zukunft die extrapolierte vergangenheit. eine andere sicht auf die vergangenheit ändert auch die zukunft. sonst bleibt sie gleich und ich erzeuge mir das gefühl des eingesperrt sein in der zeit.

bewusstsein verändert zeit und erleben davon. angst kann wirklich spaß machen, wenn ich mich nicht an sie hänge. wer weiß schon, was morgen sein wird? vielleicht noch ein angstalptraum der meinen raum verläßt und mich leichter macht, sodass ich die fähigkeit zu fliegen erlerne?

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