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Donnerstag, 22. Dezember 2011

stricken für luzifer

beim auffinden meiner grenzen bin ich über die peinlichkeitsschwelle gestolpert. es gibt immer noch dinge, die mir peinlich sind. z.B. dass ich am liebesband für luzifer (= dualität) knüpfe, das sind dinge, die ich tue, obwohl ich sie nicht verstehe. ich seh's als dienst an mir selber, als dienst an der weiterentwicklung von spirit.

fast jeder gelernte shaumbra z.B. rümpft die nase, wenn das wort "luzifer" fällt. wenn ich aber sage ich knüpfe ein liebesband zum dunklen teil von mir, dann sagt er/sie: das ist genau das, was ich auch mache. ich liebe mich selbst, auch die seiten, die mir nicht gefallen.

und ich sehs gleichzeitig auch als großes schauspiel an. engel, die aus langeweile oder aus anderen gründen (oder ohne gründe) spiele erfinden: dualität = licht gegen dunkelheit, rettung der erde aus dem dornröschenschlaf, das wiederentdecken seiner eigenen göttlichkeit, trennung, individualität usw. schauspiel ist eine selbsterfahrungs-erfahrung.

dann ist es seit ein paar monaten auch noch wichtig, bei irgendeiner priesterschaft zu sein. das sind leute, die dinge tun, die keiner versteht, z.B. eben an diesem band knüpfen, woraus dann eine lebende (=liebende) merkaba wird (ja, es gibt eine tote merkaba!).

ich bin seit einiger zeit mitglied bei der weissen priesterschaft. die fühlt sich irgendwie gut an, so wie die rote auch. nur, wenn dann alle mit weissen kleidern herumlaufen, dann wird mir das wieder peinlich. wenn sie anfangen, mir unverständliche rituale zu machen, dann wird in mir eine schamgrenze erreicht.

gestern also, hab ich diese schamgrenze oder peinlichkeitsschwelle aufgehoben und fand es plötzlich ganz normal, diese dinge zu tun, wo viele aussenstehende nur milde (und abwertend) lächeln.

es ist schließlich das wesens eines vorreiters, etwas zu tun, was a) er/sie selbst nicht versteht und b) auch sonst keiner versteht. wenn es sich für mich gut und stimmig anfühlt: just do it!

so knüpf ich also weiter am liebesband und hoffe, dass es zu weihnachten leuchtet und funkelt. und wenn ich es nicht getan hätte, wäre die erde auch der perfekte platz zum leben und erfahrungen zu machen.

ich sehs so, als ob ich einen warmen, langen schal für eine freundin stricke. sie freut sich dann, oder sie freut sich nicht. aber das stricken ist ein wunderbares erlebnis und macht viel spass.

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