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Dienstag, 8. Mai 2012

im dschungel

im großstadt-dschungel vor unserer wohnung, ein ungefähr 100 m² großes stück relativ unberührte natur, dort habe ich mir einen heiligen platz kreiert zwischen ein paar bäumen. ich geh da oft hin, einfach nur zum atmen, zum spüren und zum sein mit der natur.

da ich nicht der einzige im dschungel bin, gibt es leute, die dort ihre bierdosen und chipspackungen entsorgen, als wollten sie mir sagen: du bist nicht der boss da, schau wir können herumsauen und du kannst nichts dagegen tun. du hast kein recht auf einen heiligen platz hier. (ich rede mit einem teil von mir, in wirklichkeit)

immer wenn ich solche abfälle sehe, entsorge ich den mist in die nächste mülltonne. weil ich weiss (law of attraction) müll zieht mehr müll an. in letzter zeit stapelte sich auch im rest des dschungels der müll, ich sammelte ihn auf und erfreute mich an der neuen unberührtheit. ich möchte, dass es dort wo ich bin, so schön wie möglich aussieht.

was ich bemerke ist, dass mir das müllwegräumen spaß macht, ich übernehme einfach die verantwortung, dass es dort, wo ich hingehe so ausschaut, dass ich mich wohl fühle. ich räum den müll nicht für andere weg, sondern für mich.

das gleiche hat sich auch auf meinen müllraum ausgedehnt. ich werfe manchmal müllsäcke in die mülltonne, die andere daneben hingeschmissen haben und fühl mich gut dabei.

ich putze das klo in meinem büro, wenn die alphatiere dort glauben, sie müssen im stehen pinkeln und ihre duftmarke hinterlassen (putzfrau kommt nur einmal in der woche).

ich weiss ich diene im endeffekt mir selber.

sonderbare entwicklung ... aber schon als kind habe ich gern im stall den kuhmist weggeschaufelt ...

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