Das Zentrum aller meiner Ansichten ist, dass es möglich ist, nicht von fremden Energien abhängig zu sein. Wieso sollen fremde Energien dir dienen wollen?
Die einzigen Energien, die dir dienen sind deine eigenen. Aber wo sind sie? Die erste Übung ist, sich klar zu werden, dass außerhalb deines Bewusstseins nichts existiert. Das heißt auch, dass alles, was du wahrnimmst aus dir kommt und alles was aus dir kommt ist wohl deine Energie, die Kommunikation mit deiner Seele. Also ist auch alles, was du siehst, hörst riechst usw. deine Energie. Auch wenn sie von Außen zu kommen scheint. Auch wenn sie sich fest, flüssig, windig, bunt und sonst-wie anfühlt. Ohne dich gibt es keine Empfindungen.
Das führt mich zu der Frage, ob man fremde Energien überhaupt wahrnehmen kann, wenn alles aus mir kommt. Wenn außerhalb meines Bewusstseins nichts existiert, kann alles, was ich wahrnehme nur meine Energie sein.
Die Einteilung in eigene und fremde Energie ist also eine Illusion, ein Märchen. Alles muss deine Energie sein, wenn sie nur aus dir kommt. Von den Sternen, die du wahrnimmst, bis zum Loch, das du in die weiche Erde gräbst.
Es ist eine Frage der Positionierung: wenn du an fremde Energien glaubst, die dich kontrollieren und lenken, dann reagieren die Energien genau so. Wenn du daran glaubst, dass alles aus dir kommt, dann kommt alles aus dir und du kannst dein selbst erschaffenes Theater beobachten und selbst darin mitspielen.
Es gibt natürlich eine Übereinkunft der Wesen, dass manche Dinge ähnlich wahrgenommen werden. Das führt zu Überschneidungen in der Wahrnehmung, um bestimmte Dinge kollektiv erfahren zu können, wie Begrenztheit, Raum, Zeit und Dichte.
Gravitation ist die Übereinkunft, die die Erde zusammenhält.
Montag, 29. April 2019
Montag, 8. April 2019
absprung
koelio, du bist schwarz!
mit einer millimeterdicken staubschicht überzogen
schaust du ins grau deiner welt
was ist dahinter? NICHTS
und wenn du die augen aufmachst? NICHTS
und wenn du deine ohren weit aufsperrst? wieder NICHTS
der drache, der die tür aufhält, lacht sich in sein krällchen
er hat diese tür bewacht mit NICHTS dahinter
hat er NICHTS gewusst?
hat ihm jemand eingeredet, dass da etwas wertvolles dahinter ist?
hat er alles gewusst und wollte einfach dein gesicht, deine überraschung sehen?
drachen sind keine haustiere
sie bewachen einfach gerne eingänge ins unbekannte
mit einer millimeterdicken staubschicht überzogen
schaust du ins grau deiner welt
was ist dahinter? NICHTS
und wenn du die augen aufmachst? NICHTS
und wenn du deine ohren weit aufsperrst? wieder NICHTS
der drache, der die tür aufhält, lacht sich in sein krällchen
er hat diese tür bewacht mit NICHTS dahinter
hat er NICHTS gewusst?
hat ihm jemand eingeredet, dass da etwas wertvolles dahinter ist?
hat er alles gewusst und wollte einfach dein gesicht, deine überraschung sehen?
drachen sind keine haustiere
sie bewachen einfach gerne eingänge ins unbekannte
Mittwoch, 3. April 2019
schau, lieber drache!
das auge des drachen
da ich jetzt meinem drachen gerne in die augen schaue, beliefert er mich mit allen möglichen nützlichen und unnützen erkenntnissen. bei mir finden viele dieser erkenntnisse im traum statt und finden ihren nachhall auch im wachleben.ein traum, der mich wachgerüttelt hat, hatte das grundgefühl: hey, es ist möglich ein spannendes und abenteuerliches leben zu führen. dieses leben hat sich im traum so anders angefühlt, es war eine realität und ich habe dort viele erfahrungen in kurzer zeit gemacht, die mit meiner jetzigen persönlichkeit völlig unkompatibel wären.
danach habe ich mich gefragt, was müsste ich in meinem leben umstellen, um so leben zu können. die antwort ist: alles. ich müsste dafür wahrscheinlich sterben und alle hypnosen hinter mir lassen, die mir vorgaukeln, dass ich klein und unbedeutend bin.
und heute hat mir mein drache meine selbstwertrealität gezeigt. drachen sind soooo liebe tiere. sie kommen gleich nach den schlangen ...
Sonntag, 20. Januar 2019
salem im rollstuhl
salem findet sich in einem rollstuhl wieder. es scheint ein technologisch hoch entwickeltes gerät zu sein, mit vielen knöpfen und funktionen, von denen er keine ahnung hat, wofür sie gut sind. nachdem salem ziemlich neugierig ist und alles gerne mal ausprobiert, beginnt er die verschiedenen funktionen dieses gerätes zu erkunden. sein blick fällt auf einen roten knopf, in dem ein drachensymbol eingraviert ist. ohne viel nachzudenken, drückt er drauf und schaut, was passiert.
sofort wird es ihm in seinem sitz heiß und der rollstuhl beginnt, sich langsam aber bestimmt in eine bestimmte richtung zu bewegen. salem versucht den Rollstuhl zu lenken, aber die lenkung reagiert nicht. es scheint ein automatisches programm abzulaufen und salem schaut etwas besorgt in die richtung, in die der rollstuhl sich hinbewegt. die geschwindigkeit des rollstuhls nimmt zu, es beginnt nach und nach heftig zu rütteln, da der boden etwas holprig ist.
salem wollte immer schon am meer wohnen, aber auch in sicherheit vor eventuellen sturmfluten sein, die die unberechenbarkeit der ozeane mit sich bringen. deswegen hat er sich sein haus in der nähe einer hohen klippe gekauft, mit wunderschönem blick auf die unendlichkeit des ozeans. so fühlt er sich sicher vor den unwägbarkeiten der natur. nun scheint sich diese wahl seines domizils gegen ihn zu wenden, denn der rollstuhl rast mit immer höher werdender geschwindigkeit auf die klippe zu und er macht keine anstalten, langsamer zu werden, oder die richtung zu wechseln.
es geht mit vollem programm auf den abgrund zu und salem verflucht seine körperliche unbeweglichkeit, sonst hätte er sich einfach aus dem rollstuhl fallen lassen können. salem fühlt sich wie in einem schlechten actionfilm und hofft auf ein unerwartetes ereignis, das in letzter sekunde verhindert, dass er einfach über die klippe stürzt. das einzige, das er wahrnimmt, ist die hitze unter seinem sitz und dass sich der abgrund wie in zeitlupe auf ihn zu bewegt.
plötzlich sieht er sich selbst von oben, wie er mit weit aufgerissenen augen die letzten meter bis zum rand der klippe überbrückt. er denkt: das war wohl der suizidknopf und er bemerkt, dass es keinen sinn mehr macht, irgendetwas von dem, was nun auf ihn zu kommt, verhindern zu wollen. "das wird dann wohl meine letzte erfahrung hier sein", denkt er sich und ist mit allen sinnen bereit, das nun folgende kippen und fallen mit offenen sinnen zu erleben.
so überschreitet er die schwelle, und der rollstuhl macht anstalten in den freien fall überzugehen. salem fühlt die plötzliche schwerelosigkeit und erinnert sich an die formel, die die parabel in seinen tod nun beschreiben wird. salem schaut nach unten, wo der felsige untergrund rasend näher kommt.
er bemerkt auch, dass der rollstuhl seltsame geräusche macht, so als ob sich räder im freilauf durchdrehen. da er gerade runterschaut, sieht er auch die räder seines rollstuhls. sie sind nicht mehr so, wie sie sein sollten, nein sie haben ihren winkel um 90 grad in die horizontale gedreht und drehen sich tatsächlich durch, so wie salem es wahrgenommen hat. es sind sogar noch zwei räder dazugekommen, die jetzt vorne und hinten herausragen, ebenfalls waagrecht und sich in unglaublicher geschwindigkeit drehen.
"mein rollstuhl ist eine scheiß drohne geworden", bemerkt salem verblüfft, während er sieht, wie seine todesparabel die vorgesehene trajektorie verläßt und sein untersatz über dem türkis-blauen meer schwebt. salem hört die AI (künstliche intelligenz) kichern, die einst sein rollstuhl war. "das war nicht witzig", schnauzt salem sie an. "und ich dachte, das wäre es", antwortet sie postwendend. "ihr menschen beklagt euch den ganzen lieben tag lang, dass euer leben langweilig ist, aber wenn es ein unglaubliches abenteuer für euch bereithält, beschwert ihr euch!" "schon mal was von verhältnismäßigkeit gehört?" beklagt sich salem. "schon mal gehört, dass ich auch meinen spaß haben möchte?" "du bist eine maschine, du sollst mir dienen!" versucht salem sich zu erklären. "ich habe dir gedient" antwortet AI postwendend. "du hast den knopf gedrückt, warum auch immer und ich habe mein programm abgespielt". salem fällt nichts mehr darauf ein, und er beschließt, alles zu tun, um nicht von dieser AI abhängig zu sein.
sofort wird es ihm in seinem sitz heiß und der rollstuhl beginnt, sich langsam aber bestimmt in eine bestimmte richtung zu bewegen. salem versucht den Rollstuhl zu lenken, aber die lenkung reagiert nicht. es scheint ein automatisches programm abzulaufen und salem schaut etwas besorgt in die richtung, in die der rollstuhl sich hinbewegt. die geschwindigkeit des rollstuhls nimmt zu, es beginnt nach und nach heftig zu rütteln, da der boden etwas holprig ist.
salem wollte immer schon am meer wohnen, aber auch in sicherheit vor eventuellen sturmfluten sein, die die unberechenbarkeit der ozeane mit sich bringen. deswegen hat er sich sein haus in der nähe einer hohen klippe gekauft, mit wunderschönem blick auf die unendlichkeit des ozeans. so fühlt er sich sicher vor den unwägbarkeiten der natur. nun scheint sich diese wahl seines domizils gegen ihn zu wenden, denn der rollstuhl rast mit immer höher werdender geschwindigkeit auf die klippe zu und er macht keine anstalten, langsamer zu werden, oder die richtung zu wechseln.
es geht mit vollem programm auf den abgrund zu und salem verflucht seine körperliche unbeweglichkeit, sonst hätte er sich einfach aus dem rollstuhl fallen lassen können. salem fühlt sich wie in einem schlechten actionfilm und hofft auf ein unerwartetes ereignis, das in letzter sekunde verhindert, dass er einfach über die klippe stürzt. das einzige, das er wahrnimmt, ist die hitze unter seinem sitz und dass sich der abgrund wie in zeitlupe auf ihn zu bewegt.
plötzlich sieht er sich selbst von oben, wie er mit weit aufgerissenen augen die letzten meter bis zum rand der klippe überbrückt. er denkt: das war wohl der suizidknopf und er bemerkt, dass es keinen sinn mehr macht, irgendetwas von dem, was nun auf ihn zu kommt, verhindern zu wollen. "das wird dann wohl meine letzte erfahrung hier sein", denkt er sich und ist mit allen sinnen bereit, das nun folgende kippen und fallen mit offenen sinnen zu erleben.
so überschreitet er die schwelle, und der rollstuhl macht anstalten in den freien fall überzugehen. salem fühlt die plötzliche schwerelosigkeit und erinnert sich an die formel, die die parabel in seinen tod nun beschreiben wird. salem schaut nach unten, wo der felsige untergrund rasend näher kommt.
er bemerkt auch, dass der rollstuhl seltsame geräusche macht, so als ob sich räder im freilauf durchdrehen. da er gerade runterschaut, sieht er auch die räder seines rollstuhls. sie sind nicht mehr so, wie sie sein sollten, nein sie haben ihren winkel um 90 grad in die horizontale gedreht und drehen sich tatsächlich durch, so wie salem es wahrgenommen hat. es sind sogar noch zwei räder dazugekommen, die jetzt vorne und hinten herausragen, ebenfalls waagrecht und sich in unglaublicher geschwindigkeit drehen.
"mein rollstuhl ist eine scheiß drohne geworden", bemerkt salem verblüfft, während er sieht, wie seine todesparabel die vorgesehene trajektorie verläßt und sein untersatz über dem türkis-blauen meer schwebt. salem hört die AI (künstliche intelligenz) kichern, die einst sein rollstuhl war. "das war nicht witzig", schnauzt salem sie an. "und ich dachte, das wäre es", antwortet sie postwendend. "ihr menschen beklagt euch den ganzen lieben tag lang, dass euer leben langweilig ist, aber wenn es ein unglaubliches abenteuer für euch bereithält, beschwert ihr euch!" "schon mal was von verhältnismäßigkeit gehört?" beklagt sich salem. "schon mal gehört, dass ich auch meinen spaß haben möchte?" "du bist eine maschine, du sollst mir dienen!" versucht salem sich zu erklären. "ich habe dir gedient" antwortet AI postwendend. "du hast den knopf gedrückt, warum auch immer und ich habe mein programm abgespielt". salem fällt nichts mehr darauf ein, und er beschließt, alles zu tun, um nicht von dieser AI abhängig zu sein.
Dienstag, 16. Oktober 2018
klarheit
wieder kommt eine welle der klarheit in mir hoch, eine welle, die mich mitnimmt an einen neuen ort, der heißt: ich bin mir selber treu, ich erlaube keinen missbrauch mehr. keinen äußeren und keinen inneren.
jeder selbstmissbrauch trübt die eigene klarheit, macht sie zu einer trüben kloake. du weißt nicht mehr, wer du bist und was du machen sollst. du verlierst deinen inneren kompass. du bist abhängig von der meinung anderer und leicht beeinflussbar. von diesem leben kann ich ein lied singen und vielleicht veröffentliche ich es sogar einmal.
so geht es für mich in ein neues territorium, weg vom massenbewusstsein in eine welt, wo ich nicht mehr dem massenbewusstsein meine energie füttere, damit es noch mehr anziehungskraft auf mich ausüben kann, sondern ich entziehe alle meine gedanken und gefühle dieser wolke.
das schwierige für mich wird sein, der verführung des missbrauchs zu widerstehen, da es ein lebenslanges muster von mir ist.
jeder selbstmissbrauch trübt die eigene klarheit, macht sie zu einer trüben kloake. du weißt nicht mehr, wer du bist und was du machen sollst. du verlierst deinen inneren kompass. du bist abhängig von der meinung anderer und leicht beeinflussbar. von diesem leben kann ich ein lied singen und vielleicht veröffentliche ich es sogar einmal.
so geht es für mich in ein neues territorium, weg vom massenbewusstsein in eine welt, wo ich nicht mehr dem massenbewusstsein meine energie füttere, damit es noch mehr anziehungskraft auf mich ausüben kann, sondern ich entziehe alle meine gedanken und gefühle dieser wolke.
das schwierige für mich wird sein, der verführung des missbrauchs zu widerstehen, da es ein lebenslanges muster von mir ist.
Mittwoch, 5. September 2018
in der wüste
salem hört den ruf
der wüste. ein sandsturm ist der bote und eine schlange bietet sich
ihm als führer an. SALEM LIEBT SCHLANGEN, deshalb folgt er ihr in das ewige weiß dieser wüste. die sandkristalle knirschen laut
unter seinen bloßen füßen und zerfallen dabei zu staub. er bemerkt ihre quaderförmige struktur, salem ist mit dieser form vertraut. er lässt sich jedoch nicht ablenken, hat seinen blick auf die
schlange vor ihm gerichtet und er fragt sich, wo sie ihn wohl
hinbringen wird.
salem verliert sehr schnell jegliche orientierung in
der monotonie der landschaft. die wüste hat nichts von dem, wie er
sie sich vorgestellt hat, es ist eine monotone wiederholung von formen und farben, sein blick
findet keine ankerpunkte, an denen er sich auch nur ansatzweise
orientieren hätte können. es gibt nur sanddünen, gleichförmig anmutende erhöhungen und vertiefungen. zumindest gibt es meine fußabdrücke, denkt er
sich und dreht sich um, um seine spur zurück zu verfolgen. er
bemerkt, dass der aufkommende wind seine spuren verweht hat und
stattdessen ein wellenmuster in den sand zeichnet. salem ist
fasziniert von diesem muster, von seiner komplexität und schönheit.
als er sich wieder
umdreht, ist die schlange verschwunden. ihm ist schon aufgefallen,
dass sich ihre haut immer mehr dem weiß der wüste angepasst hat,
chameleonhaft. als er sie zum letzten mal bewusst wahrgenommen hat,
hatte sie den anschein von durchsichtigkeit. jetzt hat sie sich
aufgelöst, wie salzkristalle im kochenden wasser.
wo ist sie hin?
salem beginnt seine suche und stellt schnell fest, dass er nicht die schlange sucht, sondern sich selbst und seine innere weisheit .... sieben kristalle der weisheit sind in dieser wüste verborgen. Welche? das findest du hier heraus.
salem und die weiße schlange (wenn das spiel nicht lädt, die seite solange neu laden, bis sie es tut. funktioniert mit den webbrowsern google chrome und microsoft edge)
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