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Mittwoch, 9. Februar 2011

der sichere öffentliche raum

ich bin immer noch am imaginieren, wie es sich anfühlt, in einem sicheren öffentlichen raum zu sein. das muss ich mir erschaffen, um mich auch dort wohl fühlen zu können.

es ist für mich ein platz, wo meine freude sich ausdehnen kann, weil ich mich getragen und unterstützt fühle. es ist ein raum in dem keiner sagt: das darfst, sollst du nicht tun. es herrscht ein klima der gegenseitigen wertschätzung und akzeptanz. wenn jemand nicht in resonanz mit dem erfahrenen ist, kommt er gar nicht in berührung mit dieser energie. oder er sagt: das ist nichts für mich und wertschätzt es trotzdem.

in diesem raum hat jeder für den anderen ein geschenk. und die neugier ist groß, was es ist. in diesem sicheren raum kommt man mit dem wertvollsten von allen beteiligten in berührung und wird ermuntert, selbst zu scheinen und zu strahlen.

wie wär es, wenn wir diesen raum auf einen größeren bereich ausdehnen könnten? es würde eine explosion der freude auslösen. keiner würde sich mehr verstecken müssen. und die energien würden wieder expandieren.

Kommentare:

  1. Lieber Martin,

    heute hab ich mich gefragt, was der "sichere Raum" für mich bedeutet... und wo der Unterschied zwischen privat und öffentlich liegt.
    Und ich bin zu der Frage gelangt: Fühle ich mich immer und überall mit mir selber so sicher, dass ich alles sagen und tun kann, was sich authentisch aus mir ausdrücken möchte? Was wäre, wenn jederzeit jeder alles von mir wahrnehmen könnte - sogar meine Gedanken und Gefühle (die ja herkömmlicher Weise auch im privaten Umfeld zu einem großen Teil als nicht-öffentlich betrachtet werden)? Ist mein Vertrauen in mich selbst wirklich so groß?

    Starke Fragen, oder? Und ein Beitrag meinerseits zur Ausdehnung dieses Raumes :)!

    Alles Liebe,
    Joya

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  2. liebe joya, danke dir für deine inspiration und für die ausdehnung in diesen raum ;-). die unterscheidung privat-öffentlich hat sich ergeben, weil ich an eine grenze gestoßen bin, ich habe "unabsichtlich" die privatsphäre einer anderen person verletzt. nicht jeder will, dass ich über ihn/sie öffentlich schreibe. deshalb hab ich angefangen, einen öffentlichen raum zu erschaffen, wo das möglich ist, was du geschrieben hast, fließender authentischer ausdruck. ich hab für mich was ausdrücken wollen, aber jemand anderer hat sich angegriffen gefühlt, also war ich in keinem sicheren raum.

    sonst hätte ich auch gerne verzichtet auf die unterscheidung privat-öffentlich.

    und die ägyptischen protestierer hätten sicher auch gerne einen sichereren öffentlichen raum gehabt, aber er war noch nicht da. er muss erst erschaffen werden. sie sind auch dabei, es zu tun.

    danke nochmal und liebe grüße in die steiermark

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  3. trotzdem vertraue ich, dass das alles richtig war, wie es passiert ist , auf einer tieferen ebene. so groß ist mein vertrauen in mich schon.

    manche sachen wirbeln mehr staub auf, andere weniger. das liegt am staub.

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