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Montag, 25. April 2016

kalter wind, frischer wind

ein sturm brauste gestern über wien und die temperaturen sanken in den keller. habe gewußt, dass es "der wind des wandels" ist, der da bläßt und den temperaturen nach zu schließen wußte ich auch, in welche Richtung die veränderung geht. es kam viel wut an die oberfläche, viel angst vor der zukunft, keine freude auf das, was kommt (sonst wären die temperaturen angenehmer). am tag darauf gab es 20km südlich von wien ein erdbeben mit magnitude 4,2. die welle ging quer durch wien ...

letztens als  v. putin nach wien kam, wurde er auch von einer sibirischen kälte begleitet. und gestern wurde in österreich ein bundespräsident gewählt, zumindest in vorausscheidung. und wie es scheint repräsentiert der gewinner abschottung von außen, soziale kälte für leute, die ihm nicht genehm sind, dynamische härte ja, aber vor allem den willen zur veränderung. und das ist es, was sich viele wünschen. und vielen ist es egal, in welche richtung. sie nehmen die erstbeste abzweigung aus dem trott heraus. das wird sich noch verändern, denke ich, wenn sie einmal realisieren, wo sie stehen.

die politik seit den krisenjahren hat nicht kapiert, dass grundlegende änderungen anstehen, sie hat geglaubt, ein bisschen kosmetik hie und da reichen aus. aber die menschen haben es satt, sie wollen sich aus diesem alten dysfunktionalem system befreien und gestern war ein befreiungsschlag, der österreich verändern wird, soviel ist sicher. ja, es geht wie immer um freiheit. und das wort "freiheit" steht auch im namen der partei, dessen kandidat die vorwahl gewonnen hat. er spielte diese sehnsuchtskarte geschickt aus, nicht wissend, in welches wespennest er damit gestochen hat. freiheit ist keinen machtspielen hörig. und das wird er sehr bald lernen. (die veränderer sind erstmal meist erschreckender als die bewahrer, so lehrt die geschichte, z.b. iran, ägypten, syrien, frankreich, österreich )

das etablierte system wird als ungerecht und stagnierend empfunden, so wird nach kräften gesucht, die veränderungen, in welche richtung auch immer, einleiten können.

die menschen arbeiten, um bis zu 65% des gehalts nicht für das eigene leben verwenden zu können, das geld wird großteils nicht in die menschen reinvestiert, um ihnen besser dienen zu können. wie die wirtschaftsleistung wohl wachsen würde, wenn die menschen z.b. nur 20% für das gemeinwohl hergeben und sie können selber bestimmen, wo das geld hinfließt. wenn sie z.b. wissen, dass ihr geld nicht für waffen, erfundene posten für expolitiker etc. verwendet wird, sondern für selbst ausgewählte projekte ... bis jetzt versickert es in ein ineffizientes und überkommenes politisches- gesundheits- bildungs- und sicherheitssystem.

die superreichen bringen ihr geld mit legalen und halblegalen tricks in sicherheit und die regierungen schauen zu. die jugend der unteren sozialen schichten wird radikalisiert, weil sie keine perspektive hat. die migranten werden im regen stehen gelassen, sofern es nicht privatinitiativen gibt (die auch nicht öffentlich gefördert werden).

es gibt keinen anreiz, sich anzustrengen, weil das, wofür gearbeitet wird alte strukturen zementiert, sinnlos ist, burnout verursacht oder, wenn man selber innovativ sein möchte und was neues ausprobiert, es kein geld gibt. nicht von der öffentlichen hand und schon gar nicht von den banken, die mit ihrem eigenen selbsterhalt beschäftigt sind und vergessen haben, wofür sie geschaffen wurden.

selbstorganisierte vereinigungen (z.b. jetzt die food coops) werden schikaniert und die alten machtlobbys versuchen alles, um den status quo aufrechtzuerhalten.

die monarchie und der nationalsozialismus nach dem krieg in österreich wurden nicht aufgearbeitet, so kommt jetzt alles an die oberfläche. die abwertung von traumatisierten flüchtlingen ist die logische folge, sie sind die schwächsten, und die modernisierungsverlierer stabilisieren ihren verunsicherten selbstwert durch abwertung der schwächsten in der gesellschaft.

wo und wie möchte ich leben?

aus liebe zu meinem leben und mir selber möchte ich in einer welt leben, die andersdenkende und andersseiende respektiert und wertschätzt, in der leben ein akt der freude ist, die die eigene kreativität zum erblühen bringt. ich möchte ohne hindernisse reisen können und ich möchte, dass die grundbedürfnisse für alle menschen (nahrung, kleidung, wohnstätte, innerer und äußerer frieden, menschenwürde) befriedigt sind (schon aus reinem selbstschutz). ich möchte, dass menschen andere menschen nicht als feinde wahrnehmen, sondern dass sich alle bewußt sind, dass sie bewohner des planeten erde sind. eines juwels, das es nur einmal im universum gibt.

trotz aller umstellungsschwierigkeiten liebe ich den planeten, auf dem ich bin und ich bin neugierig, wie österreich die veränderungen in die neue zeit hinein bewältigen wird. ich weiß, veränderung macht angst, aber die antworten liegen nicht in der vergangenheit, denn die vergangenheit und die wiederholung alter muster sind teil des problems.

die menschen werden bemerken, dass es kein zurück mehr gibt, der zug rollt und das bewußtsein auf erden ist zu ausgedehnt, um weiterhin alte machtspiele zu unterstützen. der zug geht in richtung persönliche freiheit und selbstverantwortung. das ist auch für mich ein lernprozess. aber er wird unterstützt von vielen unglaublichen technologien, die dem bewußtsein entsprechen. soviel ich weiß ist das problem "hunger, gesundheit, sauberes trinkwasser, energie" bereits gelöst, es wird nur noch von den alten geldeliten zu blockieren versucht.

so, meine botschaft lautet:

chaos gehört zum veränderungsprozess, es ist alles richtig so, wie es ist. entspanne dich in deine neue freiheit hinein und wähle deine welt bewußter als früher.

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