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Freitag, 15. April 2011

vereine, lobbys und wissenschaftliche psychologie

das was ich hier schreibe ist meine persönliche meinung, die sich ändern kann, sobald sich meine wissensbasis ändert. es ist aus der sicht eines menschen geschrieben, der sich als schöpfer im menschlichen körper sieht und für seine schöpfungen die volle verantwortung übernimmt. (auch wenn das ganze dann scheinbar keinen sinn ergibt)

es gibt vereine, systeme, die vergessen, weswegen sie gegründet wurden. sie gründen eine starre struktur und beschäftigen lobbyisten, um ihre existenz zu erhalten. manche erfinden langwierigen, teuren ausbildungen, zertifizierungen, die natürlich nur sie hergeben. dann versuchen sie, ihre methoden politisch in den "verfassungsrang" zu erheben und zu zementieren. alles, was jenseits ihres glaubenssystems ist, wird als bedrohung wahrgenommen. es wird abqualifiziert. ich meine damit politische, juristische, religiöse, energiesystememe, schulsysteme, versicherungssysteme, gesundheitssysteme und wer will, kann die liste beliebig erweitern.

 z.B. hab ich vor kurzem gelesen, dass der berufsverband österreichischer psychologen sich neu definieren will, um sich von den "esoterische methoden" besser abzugrenzen, das hat mich etwas verwirrt, weil ich selbst auch psychologie studiert habe und in letzter zeit mich mit methoden des "neuen bewusstseins" auseinandergesetzt und sie schätzen gelernt habe. die neudefinition ehrt die psychologen natürlich auf den ersten blick aber auf den zweiten spüre ich auch die angst die existenzberechtigung beweisen zu müssen und das auf kosten von diesen neuen herangehensweisen. eingekeilt zwischen methoden des "new consciousness" und medizinischen methoden suchen auch psychologen ihre existenzberechtigung neu zu definieren.

aus meiner sicht hat sich das bewusstsein weiterentwickelt und zwar ziemlich rasant in den letzten 25 jahren. die neuen methoden sind eine natürliche folge des neuen bewusstseins und stellen das bisherige, auch den klassisch wissenschaftlichen bio-psycho-öko-soziale ansatz der psychologie in prüfendes licht. so wie es anfang des vorigen jahrhunderts war, als einstein die physik, freud und jung die psychologie revolutioniert haben. die wissenschaftlich psychologischen methoden haben sich seither zwar auch weiterentwickelt, aber sie stecken noch ein bisschen im alten paradigma fest, gefangen im reduktionistischen newtonschen weltbild. geringschätzung der weichen, weiblichen herangehensweisen an die welt inbegriffen.

mein appel ist der, die neuen "methoden" wertzuschätzen, sie selbst auszuprobieren, bevor man sie in die abwertungsbox sperrt und sich als verein die frage zu stellen, ob er reflexhaft das neue abwertet, weil er sich durch das neue bedroht fühlt. was ist, wenn dieses "neue bewusstsein" die rescuetropfen für die etablierten methoden darstellen?

das lebendige spirituelle, dass zuerst von religiösen organisationen aus dem körper vertrieben wurde, später von den philosophen der aufklärung auch aus dem geist (mit großem erfolg von beiden seiten) kehrt in stille in jeden einzelnen von uns zurück, mit ihm neue arten des schöpfertums und der kreativität. in wirklichkeit war es natürlich nie weg, aber wir haben das glaubenssystem von kirchen und wissenschafter übernommen, um überleben zu können. mit der auflösung des alten paradigmas schaut es nun so aus, als ob spirit in die materielle ebene zurückkommt. in wirklichkeit kommen natürlich wir als "spirit" oder als "bewusstsein" zurück in unsere materielle ebene  und bei allen, die das zulassen, kommt neues kreatives wissen aus ihnen, was die vielen neuen methoden erklärt, die plötzlich wie pilze aus dem boden schießen. und ich meine wirklich neue methoden, die so ab 1987 gewachsen sind und zum ziel die selbstermächtigung der einzelnen person zum ziel haben.

so möchte ich nochmals appelieren, auch das unbekannte zu ehren und mutig und voller staunen gemeinsam den weg in dieses neue zu gehen. die zeit unterstützt zusammenarbeit und gegenseitiges verständnis. kollisionen werden nicht mehr unterstützt. das geheimnis ist achtung, offenheit und toleranz.

nicht nur in der politik funktioniert das gegeneinander nicht mehr, wie man ja auch in österreich sieht. warum nicht einfach die besten ideen nehmen und was neues und schöneres bauen wie bisher ...

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