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Freitag, 26. März 2010

na-ja

norma d. sagte zu mir einmal : "say yes", nachdem ich in mir den teil gefunden habe, der nicht leben möchte.

was heißt "ja" sagen zu meinem leben?

es heißt für mich (auch), dass ich den teil von mir anerkenne, der zu diesem leben, das ich jetzt führe "nein" sagt.

wo geht der atemzug mit dem "ja" drinnen hin, wenn ich ihn durch meinen ganzen körper atme? ich sehe, dass es bereiche gibt, wo der atem (meines lebens) nicht hinkommt, oder nur mit wenig intensität hinkommt. das ist vor allem der halsbereich mit meiner stimme und mein rücken mit seinen regeln.

nachdem der atem "spiritus" ist, also der atem meiner seele und meine seele die lebendigkeit repräsentiert, habe ich ein messinstrument für meine lebendigkeit gefunden.

atmen und erlauben

ich atme also wieder, und erlaube, was ist. ich erlaube den teil von mir, der lebendig ist und ich erlaube, das was ich auch noch spüre, den teil von mir, der nicht lebendig sein will. den teil, der angst vor meiner macht, vor meiner größe und vor meiner schönheit hat. und ich entscheide mich wieder bewußt für den lebendigen teil und atme wieder das leben ein und die freude am leben und meine freiheit, zu entscheiden. und ich spüre wieder und ich erlaube wieder. wieder und wieder stehe ich vor der entscheidung: leben oder angst.

angst vor dem leben ist das produkt meiner vergangenen programmierungen, die ich erlaubt habe. regeln entstanden, wie ich durch mein leben komme, ohne anzuecken. regeln sind der sicherste weg, seine lebendigkeit zu verlieren.

ich bemerke, wie selbst das schreiben über das thema angst, mich immer dichter werden lässt und schwerer. ich gehe in resonanz mit dem geschriebenen, und das universum gibt mir mehr davon, über das gesetz der anziehung. meine gefühle sind der magnet.

hingabe

hingabe, an das was ist. ich bin tod und leben gleichzeitig, ich schaukle in wellen durch meine erfahrungen. ich lege mich auf die wellen und lasse mich schaukeln. ich mache erfahrungen von auf und ab, auf und ab, auf und ab. wenn ich mich diesen wellen voll und ganz hingebe, sage ich "ja" zu meinem leben.

ich gebe mich dem hin, was ich selbst kreiert habe. mein schmerz, meine freude, meine spiele, meine abenteuer. durch diese hingabe, kommt das "ja" auch in meinen schmerz und er kann sich weiterent-wickeln. aus blockierter energie wird wieder fließende energie. ein augenblick der akzeptanz und hingabe genügt und schon löst sich das glaubenssystem "schmerz" oder "angst" oder "wut". das ist wohl das gegenteil von weglaufen und wegschieben.

"ja" sagen ist alchemie, so einfach. ich atme mein ja in meine dunkelheit und die dunkelheit geht in resonanz zu diesem "ja".

mit einem einzigen atemzug, wenn er mit tiefer absicht und voller hingabe ist, kannst du deine ganze vergangenheit transformieren. die meisten menschen brauchen dazu mehrere atemzüge. aber die geistige welt hofft auf eine person, die das mit einem einzigen atemzug machen kann. es gibt jemand auf dieser erde, der das potential dazu hat.

meine seele will auch was sagen:

ja ... ja ... ja

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