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Dienstag, 13. April 2010

über den mut zum anderssein

neulich, beim festival der liebe.

ich streune so herum, schau mir die gesichter an. und da ich dort keine menschen kenne, frage ich mich, wo ich hingehen soll.

plötzlich sagt meine seele:

geh dorthin, wo die größte liebe ist

ich machte mich also auf den weg, folgte meinem gefühl und ging hinaus aus dem kongresszentrum. ich ging in den park, zu dem ort, wo für mich die größte liebe zu finden war. zu den alten bäumen. ich sagte hallo zu ihnen, ich sang zu ihnen. und mein bewusstsein dehnte sich nach und nach aus. ich stellte mich vor einen baum und spürte seine liebe, dann drehte ich mich um 45 grad und spürte die liebe eines anderen baums. dann drehte ich mich wieder um 45 grad und spürte die liebe eines wieder anderen baumes. dieser baum sagte, ich solle näher kommen und meine linke hand auf seinen stamm legen.

das war mir neu, dass bäume so zu mir sprechen, aber ich folgte der einladung und der liebe. ich legte also meine hand auf den stamm und schloss meine augen. ich spürte plötzlich eine innige verbindung und es fühlte sich an und ich sah auch, dass ein strom aus funkelnden, gleißend weiss strahlender sternchen in meine linke hand floss, durch den arm, durch mein herz. ich legte jetzt auch meine rechte hand auf den stamm. und ich sah mich verbunden mit wunderbar weichem, grünem licht, dass in und aus meiner rechten hand sich auf mich und um den baum legte. es war ein wunderbares geschenk von lady gaia und merlin für mich. ich öffnete die augen wieder und mein blick fiel auf den boden. vor mir lag ein ast, der von diesem baum heruntergefallen war. ich wusste, das war sein geschenk für mich. und ich nahm den ast mit in das kongresszentrum.

was mach ich da schon wieder? meldete sich mein kopf. laufe mit holzprügeln herum, berühre theatralisch bäume, habe eine sonderbare kopfbedeckung auf. rundherum waren all die menschen, gott sei dank hatte ich die augen geschlossen, dann ist das nicht so peinlich. aber ich habe dort gelernt, anders zu sein und sich trotzdem wohl zu fühlen.

mut zum anderssein, das ist eine wirklich neue erfahrung für mich. aber es war ok. denn bei dem treffen sind alle etwas anders. voriges mal habe ich meinen merlinstab mitgenommen und auf das podest vorne gelegt. da war ich auch der einzige mit sowas. ich gewöhn mich schön langsam daran, etwas anders zu sein. und es macht mir auch insgeheim ziemlich spass, diese neue freiheit.

wenn ich meiner liebe folge, brauche ich viel mut, denn liebe ist ausserhalb der norm.

1 Kommentar:

  1. lieber martin shogun
    es ist schön deine geschichten vom festival zu lesen, so war ich doch auch da
    ich mag dein sein, ob nun anders oder auch nicht! liebe grüße von anders zu anders
    myriels und merlins tochter
    solve

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