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Mittwoch, 7. April 2010

selbstwert: the cowdung - workshop

neulich in einem traum (oder war es wirklichkeit):
ich bin eingeladen zu einer art diplomprüfung, julia ist mit mir, sie unterhält sich blendend mit dem prüfer.

es geht um eine formel und um ihre konsequenzen.

ich schlag das buch auf, in dem ich die formel vermute. aber ich finde sie einfach nicht mehr. julia unterhält in der zwischenzeit den prüfer. ich bemerke, ich habe überhaupt nicht verstanden, worum es eigentlich geht, ich finde nicht mal mehr die seite, wo die formel steht.

ich empfinde bis in die tiefsten tiefen meines seins, wie es sich anfühlt:

1. nichts zu wissen
2. nichts zu können

und nicht nur der prüfer ist zeuge, sondern auch meine frau julia. ich schäme mich in den boden für mein nichtwissen und nichtkönnen.

ich empfinde, wie es sich anfühlt, sich vollkommen wertlos zu fühlen.

ich erinnere mich, wie ich mich gefühlt habe, als ich physik und mathematik studieret habe. nämlich genau so: ich war in einem 5jahrigen zustand von nichtwissen und nichtkönnen.

das waren sehr intensive erfahrungen, wenn auch nicht gerade angenehme.

gestern nehm ich eine geborgte kettensäge in die hand und möchte damit den buchsbaum in puchberg vor unserem haus zurückschneiden, weil wir keine passende heckenschere gefunden haben. nach zehn sekunden macht es klacks und die kette ist runtergesprungen und die säge ist auch anderwertig kaputt. irgendwelche zahnrädchen funktionieren nicht mehr. shame on me. ich greif eine motorsäge an, und schon ist sie kaputt. ich weiss nicht, wie ich die kette wieder raufbringe, ich weiss nicht, wie ich sie sonst reparieren soll. die rache des buchsbaums, das ist klar.

eine serie des misslingens, nichtkönnens, nichtwissen und des ge(sch)mäht seins.

interessante erfahrungen vor der rückkehr der eigenen gottesmacht.

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