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Mittwoch, 5. Mai 2010

the business of self-love

heut in der nacht, nach einem traum mit alf poier, einem kabarretist und zen-meister, der in der gegend aufgewachsen ist, wo meine mutter her stammt (allerheiligen bzw. kumpitz), stellte ich mir die frage nach meiner beruflichen zukunft. und seit einigen stunden wiederholt sich der satz in mir:

your business ist to love yourself!

das klingt verblüffend einfach und überhaupt nicht nach beruf. aber es trifft, was ich gefühlt habe, als ich beim dreamwalker-death zu allerseelen 2008, zur "brücke der blumen" gereist bin (das ist der "ort", bis wohin ein lebender mensch eine seele begleiten kann). ich fühlte dort, dass ich diese "liebe von zuhause", die da zu mir durchscheinte, auf die erde bringen möchte.

und die liebe von zu hause ist doch die liebe meiner seele zu mir, es ist die größte liebe, die möglich ist. diese liebe ist eine art neues bewusstsein von einem selber.

mein beruf ist also, mich selbst zu lieben und diese selbstliebe auf erden zu verkörpern. das klingt nach einem schönen beruf und gleichzeitig ordentlich verrückt.

andererseits haben meine anderen berufe nicht wirklich gut funktioniert. geht auch nicht, wenn mein ziel geld verdienen ist und ich mein glück davon abhängig mache. vor allem diese heiler und magier-geschichten haben überhaupt nicht funktioniert. es hatte zuviel mit dienen und zu wenig mit lebensfreude zu tun, vielleicht. und zuviel mit menschen und bloßgestellt sein.

jetzt werde ich also ein selbst-lieber.

ich habe seit zwei tagen kopfweh und einen rauhen hals. eine ganze nacht habe ich geträumt, dass die zecken mich aussaugen. heute ist wieder ein ruhiger fluss in mir. knapp vor dem aufstehen, um 6h früh wurde ich von donnergrollen und dicken regentropfen an den fensterscheiben geweckt. marie luna rief nach mir, weil sie das zweite mal geträumt hat, dass unser haus und wir brennen und verbrennen. beim aufstehen fühlte ich mich gut, weil mein neues business so entlastend ist. love yourself. was für eine erleichterung!

Kommentare:

  1. lieber martin shogun
    das berührt mich sehr, was du schreibst, ist doch meine berufung ähnlich verstörend einfach. aber wird nicht genau das gebraucht in dieser dual- verrückten welt?
    herzensgruß
    solve

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  2. Wahrlich, der einzige wahre Beruf, den ich mir immer gewünscht habe - ohne es auch immer bewusst gewust zu haben.
    Schön, das in deinen Worten zu lesen, Shogun.
    Ein Gruß durch die Schleier des Mairegens!

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  3. @solve: ja, einfachheit wird gebraucht. aber ich habe den hang, es mir kompliziert zu machen. deshalb ist diese klare stimme meiner intuition so erfrischend gegen den gedankenstrom. eine ordnende kraft.
    alles liebe an deine berufung
    martin

    @viola-annai: vielleicht hast du diesen beruf über jahre hindurch ausgeübt, ohne es gewusst zu haben ...
    aufgeklart
    martin

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  4. schade. dass ich darauf damals bei Anfragen diese Antwort noch nicht wusste . . lach ..

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  5. ... und jetzt fragt keiner mehr ...

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  6. ..noch nicht, lieber shogun . . noch nicht . . aber warte mal ab . .

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